Geschichte der Töpferei Langerwehe

Die Geschichte des Töpferhandwerks in der Region Langerwehe und der Töpferei Langerwehe in Stationen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
18 Pins255 Volgers
Heute betreiben wir in unserer Werkstatt mehrere große, elektrisch betriebene Brennöfen, einen gasbefeuerten Gasofen für Steingut sowie einen großen, gasbefeuerten Salzofen.

Heute betreiben wir in unserer Werkstatt mehrere große, elektrisch betriebene Brennöfen, einen gasbefeuerten Gasofen für Steingut sowie einen großen, gasbefeuerten Salzofen.

Im Jahre 1978 schafften wir wieder einen Salzofen an. Nachdem die Herstellung salzglasierten Steinzeugs für 16 Jahre geruht hatte, wurde die Produktion dessen nun mit einem gasbefeuerten Kammerofen wieder aufgenommen.

Im Jahre 1978 schafften wir wieder einen Salzofen an. Nachdem die Herstellung salzglasierten Steinzeugs für 16 Jahre geruht hatte, wurde die Produktion dessen nun mit einem gasbefeuerten Kammerofen wieder aufgenommen.

Im Jahr 1962 entschloss sich Töpfermeister Gottfried Rennertz, den alten Kasseler Ofen abzureißen. Der Absatz der im Salzbrandverfahren gefertigten Einmachtöpfe war zusammengebrochen, da die Vorratswirtschaft im Haushalt sich völlig verändert hatte. An Stelle des Salzofens wurden mehrere kleine Elektroöfen angeschafft.

Im Jahr 1962 entschloss sich Töpfermeister Gottfried Rennertz, den alten Kasseler Ofen abzureißen. Der Absatz der im Salzbrandverfahren gefertigten Einmachtöpfe war zusammengebrochen, da die Vorratswirtschaft im Haushalt sich völlig verändert hatte. An Stelle des Salzofens wurden mehrere kleine Elektroöfen angeschafft.

Das Fertigwarenlager zeigt unsere Produktionspalette zu dieser Zeit (1942). Einmachtöpfe mit und ohne Malereien, Schmalztöpfe, Kaninchenfuttertröge, Kaffeekannen, Ölkrüge...

Das Fertigwarenlager zeigt unsere Produktionspalette zu dieser Zeit (1942). Einmachtöpfe mit und ohne Malereien, Schmalztöpfe, Kaninchenfuttertröge, Kaffeekannen, Ölkrüge...

Edmund Kuckertz (1865 bis 1935) beim Henkeln der Schmalztöpfe.

Edmund Kuckertz (1865 bis 1935) beim Henkeln der Schmalztöpfe.

Gottfried Kuckertz (1867 bis 1937) beim „Bläuen” der Schmalztöpfe.

Gottfried Kuckertz (1867 bis 1937) beim „Bläuen” der Schmalztöpfe.

Nach erfolgreichem Handel genehmigen sich die Kunden zusammen mit den Töpfern ein Bierchen. Das Bier wurde im großen Krug vom nahegelegenen Wirtshaus geholt und vor Ort in die Tonbecher gefüllt. Der Töpfer raucht dazu standesgemäß sein Tonpfeifchen.

Nach erfolgreichem Handel genehmigen sich die Kunden zusammen mit den Töpfern ein Bierchen. Das Bier wurde im großen Krug vom nahegelegenen Wirtshaus geholt und vor Ort in die Tonbecher gefüllt. Der Töpfer raucht dazu standesgemäß sein Tonpfeifchen.

Gottfried Kuckertz (1867 bis 1937) zusammen mit dem Fuhrmann beim Abkippen der Tonschollen Aufnahme aus dem Jahr 1920.

Gottfried Kuckertz (1867 bis 1937) zusammen mit dem Fuhrmann beim Abkippen der Tonschollen Aufnahme aus dem Jahr 1920.

Töpfermeister Karl Rennertz (1893 bis 1970) zusammen mit einem Helfer beim Umladen der Tonschollen auf ein Pferdegespann Aufnahme aus dem Jahr 1942.

Töpfermeister Karl Rennertz (1893 bis 1970) zusammen mit einem Helfer beim Umladen der Tonschollen auf ein Pferdegespann Aufnahme aus dem Jahr 1942.

Bis zum Jahre 1880 bezogen wir unseren Ton aus eigener Grube. Das Material wurde unter Tage in Schollen abgebaut. Im Laufe der Jahrhunderte verschlechterte sich zunehmend die Qualität des Tonmaterials. Dies führte zu immer größeren Anteilen von Ausschussware. Zwischen Fertigwarenlager und Brennholzlager landeten all jene Töpfe, welche den Brand nicht ohne Fehler überstanden haben. Die extrem harten Scherben wurden von Schamotteproduzenten aufgekauft, um sie zu Tonscherbenmehl zu vermahlen.

Bis zum Jahre 1880 bezogen wir unseren Ton aus eigener Grube. Das Material wurde unter Tage in Schollen abgebaut. Im Laufe der Jahrhunderte verschlechterte sich zunehmend die Qualität des Tonmaterials. Dies führte zu immer größeren Anteilen von Ausschussware. Zwischen Fertigwarenlager und Brennholzlager landeten all jene Töpfe, welche den Brand nicht ohne Fehler überstanden haben. Die extrem harten Scherben wurden von Schamotteproduzenten aufgekauft, um sie zu Tonscherbenmehl zu vermahlen.


Meer ideeën
Pinterest
Zoeken